Legionellentest

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die sich im Warmwasser vermehren und schwerwiegende Erkrankungen, wie Lungenentzündungen hervorrufen können. Eine Infektion erfolgt über das Einatmen von feinst zerstäubten Wassertröpfchen, die beispielsweise beim Duschen entstehen. Um das Gefahrenpotential einer Infektion für alle Nutzer zu minimieren, sind regelmäßige Untersuchungen der Trinkwasseranlage gesetzlich vorgeschrieben.

Zu Beginn des Jahres 2018 ist eine erneute Novellierung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft getreten. Diese „Verordnung zur Neuordnung trinkwasserrechtlicher Vorschriften“ sagt aus, dass die Untersuchungsstelle (Labor) Überschreitungen des technischen Maßnahmenwertes direkt an das zuständige Gesundheitsamt zu melden hat. Diese Meldung muss unter Angabe des „Unternehmer oder sonstigen Inhaber einer Wasserversorgungsanlage“ (UsI) oder eine „in seinem Auftrag handelnde Person“ geschehen. Damit AMVD als diese „in seinem Auftrag handelnde Person“ gegenüber dem Gesundheitsamt gemeldet wird, ist es zwingend notwendig uns im Voraus zu bevollmächtigen.

Wo eine Legionellenuntersuchung durchgeführt werden muss und welche Pflichten daraus bestehen, erfahren Sie hier.